Besuch im Pottery Art Café Köln-Mitte

[unbezahlte Werbung/ Erfahrungsbericht]

Bei einem Kaffee außerhalb der eigenen 4 Wände kreativ sein oder bei einer Tasse Tee gemütlich mit Freunden zusammensitzen, quatschen und dabei entspannt „malen“? Das alles geht gleich 2x in Köln in einem Pottery Art Café. Wir haben uns entschieden einer Freundin zum Geburtstag einen Tag in einem dieser Cafés zu schenken und dabei das Ganze einmal zu testen.

Wir haben den Laden in Köln-Mitte an einem Samstag um 15:30 Uhr betreten, die Luft wirkte etwas verbraucht und wir waren etwas orientierungslos, da sehr viele Menschen in diesem Raum waren. Es dauerte doch etwas bis sich das Ganze ordnete und sich der Raum etwas lichtete. Der Einstieg in das Programm gestaltete sich dadurch für uns etwas holprig. Wir wussten nicht wirklich wem der Laden gehört, wie der Ablauf weitergeht und standen dadurch etwas verloren herum. Es stellte sich heraus, dass die Jungesellinnen-Gruppe vor uns verspätet war und noch nicht weg war. Da war die Terminierung eventuell nicht gut organisiert.

Das Café sah von innen süß aus, überall standen bereits erstellte tolle Keramikgegenstände zum Anschauen und zur persönlichen Inspiration. Es gibt ein großes Regal mit der Rohware, aus der man sich aussuchen kann, was man verzieren möchte. Dort sind auch die Preise inkl. des Verschönerungsmaterials ausgezeichnet, weitere Kosten kommen für die Aktion selbst nicht mehr dazu. Dann gibt es hinten durch ein kleines Waschbecken, wo man sich mit einer kleinen Schale Wasser und einem Schwämmchen eindeckt. Dazu gibt es noch einen Ständer mit dem die Kunstgegenstände auf dem Tisch gedreht werden können.

Getränke sind mit dem jeweiligen Preis auf eine kleinen Tischkarte zu finden, ob allerdings Bedienung am Platz vorgesehen ist, kann ich nicht sagen. Ich wurde den gesamten Aufenthalt nicht gefragt, ob ich etwas bestellen möchte oder etwas zu Trinken brauche. Das war doch etwas ungewöhnlich für ein Café und ist bestimmt nicht gut für den Umsatz. Während des ersten Drittels der Zeit war die Freude etwas getrübt von den vielen Ablauf-Fragezeichen, der Unruhe und den Einschränkungen in der Versorgung. Fragen wurden erst einmal sehr zeitverzögert bis gar nicht beantwortet, weil die Vorgruppe noch abgerechnet wurde. Allerdings lief unsere Zeit ja schon, wir sollten schon etwas aussuchen und die Ansprechperson wirkte überfordert als auch etwas kühl.

Die Atmosphäre beruhigte sich, als die Gruppe die Räumlichkeiten verließ und sich in dem Raum wieder eine für den Zweck angemesse Anzahl an Personen befand. Jetzt kam die Dame auch dazu eine kurze Einweisung zu geben, ein paar Tipps zu verraten und kurz zu erklären wie der Ablauf funktioniert. Es wurde endlich gemütlich und ruhiger, als alle einen Gegenstand ausgewählt und entsprechende Zubehör für ihre Ideen gefunden hatten.

Wir begannen die Objekte mit dem Wasserschwämmchen zu reinigen und es stellte sich eine fast schon meditative Stimmung ein, in der zuerst alle sehr konzentriert ihre Ideen durch die Konzeptionsphase dachten und dann einfach nur sehr zufrieden vor sich hin stempelten, schrieben und malten. Als für jede die Richtung klar war und sich auch etwas Sicherheit eingestellt hatte, begannen die Gesprächsrunden und die Zeit rannte plötzlich nur so davon. Es war ca. 19 Uhr, Ende!

Die Gegenstände verbleiben für das abschließende Brennen in dem Café und können, wenn sie fertig sind, gegen einen Abholschein abgeholt werden. Die Arbeitsmittel sind von jedem zu säubern und die Materialien werden alle in die entsprechenden Kisten wieder weggeräumt. Jetzt wird nur noch abgrechnet und dann heißt es geduldig die Tage zählen, bis die Wunderwerke wieder bestaunt und mitgenommen werden können.

Fazit: Den Besuch im Café haben wir insgesamt positiv in Erinnerung behalten und ist eine tolle Geschenkidee für ein gemeinsames Event. Der Nachmittag wirkt beruhigend und man hat durch die Keramik-Kunstwerke eine bleibende Erinnerung. Optimierungsbedürftig sehe ich den gastronomischen und organisatorischen Teil des Tages. Damit das Event durch zu eng gesteckte Termine, Durcheinander in Begrüßung und Erklärung oder durch zu wenig Service nicht getrübt wird. Auch für den Erhalt einer so tollen Location, könnte der Verkauf von Snacks und Getränken unternehmerisch sicher von Bedeutung sein.

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